Rebecca Ahlen

Was wir durch andere Kulturen über uns selbst lernen

Ingenieurin, Reisende und Autorin.

Ich schreibe über Ereignisse, die mir während meinen Reisen passiert und aufgefallen sind. Mich interessieren Kulturunterschiede und wie Menschen über das gleiche Thema unterschiedlich denken. Diese Eindrücke verpacke ich in kurze Geschichten, meinen Blog und einen ersten Roman.

Ich nehme euch mit auf eine Reise durch die Kulturen.

Ihr werdet eine indische Hochzeit erleben.

Einen Koffer voll Babymilchpulver für die chinesischen Kollegen mitbringen.

Im Amazonas mit einem kleinen Boot in ein verstecktes Dorf fahren.

Und euch bei einer Weltreise treiben lassen.

Auf meinem Blog erfahrt ihr mehr über andere Länder und ihre Eigenheiten. http://kultur-flieger.de/

Auf Instagram erleben wir zusammen meine Weltreise (seit Oktober 2018 on tour). www.instagram.com/rebecca_kulturflieger

 

Jetzt erhältlich

Der Indien-Roman »Die Farbe des Saris« von Rebecca Ahlen

Auf Amazon:
Ebook für Kindl: https://www.amazon.de/dp/B07R9XTM5V
Taschenbuch: https://www.amazon.de/dp/109594553X
ISBN-10: 109594553X
ISBN-13: 978-1095945537

Taschenbuch zu bestellen in deutschen Buchhandlungen:
ISBN: 978-3-748545-94-1

 

Wie in einem Bollywood-Streifen sieht es hier nicht aus …

Bianca hat sich ihren ersten Job als Bauingenieurin anders vorgestellt. Als sie die Möglichkeit bekommt, ein Jahr lang an einer Berufsschule in Indien zu arbeiten, nimmt sie die Chance wahr und kündigt ihre Stelle in Nürnberg.
Kaum angekommen, steht sie zwei unbekannten Welten gegenüber. Zum einen verzaubert sie Indien, zum anderen entdeckt sie die Auswanderstadt Auroville. Ganz scheinen diese beiden Welten nicht zusammenzupassen, und Bianca ist sich unschlüssig, ob sie überhaupt hierher gehört. Tiefer taucht sie in die indische Kultur ein, als sie einen jungen Tamilen kennen lernt und die beiden sich näherkommen.
Doch schnell stößt sie an ihre Grenzen und fragt sich, ob es eine gute Idee war, ihren Job für das Fremde aufzugeben.

 

„Die Farbe das Saris“ erzählt von einer Begegnung mit Indien aus unmittelbarer Nähe. Biancas Reise nimmt den Leser mit zu Festen und auf Märkte, in eine indische Schule und eine Stadt voller Alternativer, in Tempel, auf Hochzeiten und mit in den indischen Alltag. Dabei lernt Bianca nicht nur eine fremde Kultur kennen, sondern auch sich selbst.

 

 


 

Ein Auszug aus meinem Blog Kulturflieger

 

Der große Traum vom Reisen

Eine Geschichte aus Kamerun

Was für uns Deutsche selbstverständlich ist, ist für viele Kameruner unmöglich und bleibt ein unerfüllter Traum: Das unbeschränkte Reisen!
Hier ein Gespräch, das ich mit einem Kameruner, der für eine Partnerorganisation gearbeitet hat, geführt habe:
„Wie schwer ist es eigentlich für Kameruner ein Visum für Europa zu bekommen?“, frage ich vorsichtig und wende den Fisch in der Pfanne, damit er nicht anbrennt.
Patrick lässt die Zwiebel auf das Brettchen sinken und schaut mich an, „Sehr schwer. Ich würde so gerne nach Holland fahren. Ich hatte mal einen Volontär aus Holland, der mir von den Windmühlen erzählt hat, die ich gerne sehen würde. Aber die Behörden haben meine zwei Visumanträge ohne Grund abgelehnt.“
„Einfach so?“, frage ich nach, weil er verstummt.
„Ja. Auch Freunden von mir haben sie keinen Grund genannt, warum sie kein Visum bekommen haben.“ Er setzt wieder das Messer an, um die Zwiebel zu halbieren. „Wir denken, dass es an dem Geld liegt. – Es ist eigentlich nicht erlaubt, aber die Visabüros fragen bei deiner Bank nach, wie viel du auf dem Konto hast.“
Er dreht die Zwiebel und halbiert sie erneut, „Und man muss nachweisen, dass man einen Grund hat, wieder nach Kamerun zurück zu kommen. Damit man nicht einfach in Europa bleibt und sich dort einen Job sucht. Nicht viele dürfen gehen.“
„Was ist so ein Grund, den man vorgeben muss?“
„Zum Beispiel, wenn man hier eine Familie hat oder ein gutes Business vorweisen kann. – Tja, oder wenn man es bezahlen kann.“
Ich gieße etwas Öl in die Pfanne nach und schiebe leise meine Frage hinterher, die mir auf der Zunge brennt: „Und was denkt ihr darüber, dass wir Europäer überall hin dürfen?“
„Ihr seid privilegiert!“ Ein Donnern schwingt neben den festen Worten von ihm mit, als seine Faust auf der Küchentheke aufprallt. „Ihr habt Glück! Ihr dürft dankbar sein, dass ihr machen könnt was ihr wollt.“
Mit angespannten Rückenmuskeln verharrt Patrick in seiner Stellung, doch seine Augen spiegeln nicht die Bestimmtheit seiner Worte wieder, sondern nur Traurigkeit.
 

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